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Stonewood Woaz-

STONEWOOD WOAZ

Single Wheat Malt Whisky

Stonewood Woaz Single Wheat Malt Whisky- 5 Jahre alt- 43% vol.  Stonewood Woaz ist ein Single Wheat Malt Whisky, der in der Brennerei Schraml ertsmalig 2008 destilliert wurde. Der Name Woaz leitet sich von der bayerischen Bezeichnung des hauptsächlichen Bestandteiles Weizen ab.

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Stonewood 1818

Bavarian Grain Whisky

Stonewood 1818 Bavarian Single Grain Whisky – 10 Jahre alt – 45 % vol. Stonewood 1818 ist ein Single Grain Whisky, der in der Brennerei Schraml schon seit Generationen hergestellt wird. Die Entwicklung dieses speziellen Whisky's begann mit einem Korn im Jahre 1818. Nach einigen Variationen wurden Rezeptur und Verfahren Ende des 19. Jahrhunderts durch Christoph Karl Schraml festgelegt und sind seit dem unverändert.

 

Stonewood 1818
 
Kaiser Hill 16-

Kaiser Hill 16

Bavarian Dry Gin

 

Kräftige Wacholderwürze zeichnet den Kaiser Hill 16 Bavarian Dry Gin aus, der bereits 1957 zum ersten mal im Hause Schraml destilliert wurde. Goldmedaille bei den World Spirit Awards 2012.

 

Geiste
 

Auf einen Drink im Stonewood

18.11. 2016 - Magazin VIVO, oberpfalzmedien

Zwei Männer beim Whisky – Ein Treffen in der Destillerie von Gregor Schraml

Stille im Warehouse. Das Meer an Holzfässern ist derart imposant, dass die Geräuschkulisse so gar nicht dazu passen möchte: Stille. Und doch vermag der, welcher ein Gespür dafür hat, zu hören, wie jenes flüssige Sonnenlicht in den ausgebrannten Fässern reift. Wie der Alkohol in das Holz einzieht, das Fass dem Heldengetränk Geschmack und Farbe einverleibt. Drei, fünf – zehn Jahre lang gibt Gregor Schraml seinen Stonewood-Whiskys Zeit, dann rollen die Fässer vom Warehouse hinein in die Welt, fließen in die Flaschen, in die Gläser. Wir haben Glück. Die Geschichte ist gnädig mit uns. In unseren Gläsern schwenken wir einen Single-Malt-Whisky, drei Jahre alt. Eine Philosophie gesellt sich dazu. „Ich nehme mir Zeit, mich mit diesen 20 Millilitern zu beschäftigen.", sagt Gregor Schraml. Whisky. Wir riechen ihn, wir trinken ihn, die Welt ist besser.

Und jetzt das!

Hier soll der älteste bekannte deutsche Whisky produziert werden? Der Whisky, den Kenner auf der ganzen Welt schätzen? Das hier ist die älteste Destillerie Deutschlands? Wir stehen auf einem Hof, wunderschön, keine Frage – aber diese Propstei erinnert irgendwie mehr an einen Hinterhof, in dem schwarz gebrannt wird. Wir sollten noch erfahren, wie sich dies alles zu einer wundervoll stimmigen Philosophie zusammenfügt.

Whisky aus der Oberpfalz

kann das gutgehen? Gregor Schraml hat eine einfache Formel: „Wenig Obstbestand, viel Fels, kaum Milchviehhaltung, jede Menge Getreide." So charakterisiert der Erbendorfer seine Heimat, den rauen Steinwald; und macht damit die idealen Bedingungen für besten Whisky deutlich. Den Vergleich mit den Schotten, deren Single-Malt-Whisky das Maß aller Dinge ist, scheut Gregor Schraml nicht. Aber aus einem anderen Grund. „Uns geht es um Authentizität, wir wollen nichts kopieren – unsere Stonewood-Whiskys haben ihren eigenen Geschmack, ihre eigene Geschichte." Wir nippen am Stonewood-Drá, ein klassischer Single-Malt-Whisky gebrannt aus 100 Prozent Gerstenmalz, drei Jahre in Weißeichenfässern gelagert, lassen wir ihn nun im Mund entfalten. „80 Prozent der Whiskyzeit ist Riechen", sagt Gregor Schraml. Whisky verändert sich, je länger der Drink Raum und Luft ausgesetzt ist, desto größer die Wandlung. Der erste Schluck vor 20 Minuten schmeckt anders als jetzt. Die Geschichte ist gnädig mit uns.

Beschäftigung mit 20 Millilitern Whisky.

Wer zuvor verstanden hat, wie Whisky entsteht, der schärft sein Bewusstsein für diese Beschäftigung. Gregor Schraml steht vor dem Destillationskessel und gibt Einblicke in die Kunst, in seine Kunst des Destillierens. Erzählt vom simplen Vorgang des Brauens, wie Getreide in flüssigen Alkohol umgewandelt wird, vom Einmaischen und davon, dass Whiskymachen im Prinzip doch recht einfach sei. „Wir brennen immer doppelt, das ist in Deutschland eine Besonderheit, derart feingebrannt sind unsere Whiskys echte High-End-Produkte." Gregor Schraml ist wohl das, was man einen authentischen Menschen nennen kann. Hineingeboren in die Schraml-Dynastie – die Familie produziert seit 1818 Brände, Geiste und Liköre – konnte sich der jetzige Inhaber in 6. Generation erst einmal nicht vorstellen, in das Familienunternehmen einzusteigen. Und so verließ der Erbendorfer seine Heimat, studierte an der TUM-Weihenstephan um dann schließlich zurückzukehren. Mit dem Wissen und Können, das er schon als kleines Kind vom Vater unterbewusst vermittelt bekommen hat, mit seiner Erfahrung im Bereich Produktentwicklung übernahm Gregor Schraml 2004 den Betrieb. „Überall sucht man nach Ursprünglichkeit, der Whisky ist eine sehr gute Brücke dorthin." Riechen am Stonewood-Drá. Die Welt entschleunigt sich, nicht wegen des Alkohols, sondern wegen der Bedächtigkeit und des Zelebrierens des Whiskys. „Wer sich mit Whisky beschäftigt, kann sich darin verlieren, in der Kultur, in der Geschichte, die Vielfalt ist grenzenlos." Der Geschmack auch.

Dann kommt die Kunst ins Spiel,

sie zeigt sich in der entscheidenden Antwort auf die Frage: In welchem Fass soll der Whisky reifen? „Die Fasslagerung mach 70 Prozent des Geschmacks aus." Es ist ein wahres Fassmanagement - die Holzart, die Größe, der Härtegrad des Ausgebranntseins wirken sich auf Geschmack und Farbe aus. Kleinere, stärker ausgebrannte Fässer geben beispielsweise einen würzigeren Geschmack. Insgesamt produziert Gregor Schraml jährlich rund 30.000 Liter Whisky, insgesamt vier Sorten. Das sind die Fakten. Zurück zur Philosophie, zur Beschäftigung mit 20 Millilitern Whisky in unseren Gläsern, respektive 10 Millilitern. „Whisky ist bewusster Genuss, wer einen zehn Jahre alten Whisky in seiner Hand hält, kann über Zeit trefflich nachdenken – was geschah mit einem selbst während dieses langen Reifeprozesses? Whisky hilft, der hektischen Gegenwart zu entfliehen." Riechen. Schwenken. Trinken. Die Zeit ist gnädig mit uns.

Zurück auf Anfang.

Zurück auf den einfachen Hof. Ja, hier wird der älteste deutsche Whisky produziert, den Kenner auf der ganzen Welt schätzen. Er wird wohl deshalb geschätzt, weil soviel Ursprünglichkeit darin steckt. Ursprünglichkeit, gefertigt von Menschenhand. Fass für Fass. Flasche für Flasche. Gnädige Geschichte.

Text: Norbert Eimer

Brennerei Schraml

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